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Kabarett Faust I - Michael Quast und Philipp Mosetter

Samstag 24. Januar 2009 20 Uhr
Joseph-Martin-Kraus-Saal

„Goethe: Faust I“
Kommentierte Darbietung
mit Michael Quast und Philipp Mosetter

Ein abgrundtiefer Blick auf das deutsche Nationalepos, den keine andere Inszenierung leisten kann.
Goethe hat nicht nur viel geschrieben, sondern auch viel verbrannt. Er selbst berichtet von mehreren Autodafés im Laufe seines Lebens. FAUST I ist erhalten geblieben. Herr Quast und Herr Mosetter fragen: Wie konnte das passieren?

„Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust…“ Goethe selbst hat im Text verankert, daß nur zwei Darsteller vorgesehen sind. Auf der Bühne daher: Herr Quast, der Meister der multiplen Rollengestaltung, zuständig für Personal und Geräuschkulisse (allein im Osterspaziergang sind das 19 Rollen), und Herr Mosetter, der Meister der Fußnote, zuständig für Subtext und Bühnenbild.
FAUST I ist das Schlachtfeld für den Kampf zwischen Herrn Quast (der immer strebend sich bemüht) und Herrn Mosetter (dem Geist, der stets verneint) unter Hinzuziehung der Psychoanalyse, der Quantentheorie und der Kunst, Papierflieger zu falten.

„Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!
Solch ein Ragout, es muß Euch glücken!“

Es geht so ernst zur Sache, daß sich Heiterkeit ausbreitet, bevor das erste Wort gesagt ist. Ein Abend, an dem auch Goethe-Enthusiasten nicht unter ihrem Niveau lachen müssen. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eine große Goethe- und Faust-Belustigung. Quast und Mosetter erfüllen damit den sehnlichen  Wunsch gebildeter Menschen, sich über Bildungsinhalte unbekümmert lustig machen zu dürfen, ohne unters gebotene Niveau zu rutschen. Diese Inszenierung ist unangreifbar.
Frankfurter Rundschau

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